1:1 Coaching

 

NESC (NeuroEmbodied Soul Centering®) Coaching


Was ist NESC Coaching?

Das NeuroEmbodied SoulCentering®, kurz NESC-Coaching, ist eine traumasensible Coaching Methode, die sich auf Tools und Techniken aus der Psychologie und des Embodiments (Körperwahrnehmung) stützt und die auf den neuesten Erkenntnissen der Neurowissenschaften basiert. Der Fokus liegt auf dem autonomen Nervensystem und den damit verbundenen Seins-Zustand in Balance zu bringen.

 

Es ist eine körperorientierte Coaching Methode, bei der es darum geht, weg vom Kopf (vom Denken)

in den Körper und die Wahrnehmung von Körperempfindungen zu kommen. 

 

Die Absicht der NESC Methode ist es, das Nervensystem dahingehend zu regulieren, dass wir mit Schwankungen im unserem "Stresstoleranzfenster" gut umgehen können. Emotionen wie Wut, Trauer, Ärger, Stress (um nur ein paar zu nennen) sind weiterhin vorhanden und spürbar, aber wir bleiben  in diesen Emotionen und damit verbundenen Dramen nicht gefangen. Die Fähigkeit zur Selbstregulation wird gestärkt.

 

 


 

 

Ein dysreguliertes Nervensystem führt zu einem Seins-Zustand, in dem der Fokus auf Trennung und Unterschiede zu anderen liegt. Wir haben vielleicht Angst nicht gut genug zu sein, dass wir abgelehnt werden so wie wir sind oder dass wir stets mehr leisten als andere. Auch Wut und Frust oder der Wunsch nach Kontrolle kann dadurch unseren Alltag bestimmen.

 

Wie ein Mensch die Welt wahrnimmt, hängt von dem Seins-Zustand ab, in dem er sich befindet. Und genau für diesen Seins-Zustand ist das autonome Nervensystem verantwortlich.

 



  

Oft versuchen wir das Leben mit seinen Anforderungen und Möglichkeiten nur mit unserem Verstand anzugehen. Das ist grundsätzlich ja ok, wenn es sich stimmig und gut anfühlt und damit ein zufriedenes und erfülltes Leben möglich ist.

Diese Art der Herangehensweise zu hinterfragen sollten wir aber dann,  wenn wir uns bei bestimmten Themen im Kreis drehen und immer wieder an dem selben Punkt ankommen und in die gleichen Muster fallen. 

 

"Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.“

Albert Einstein 

 

Nicht dass wir alle wahnsinnig wären, weil wir so handeln wie wir handeln oder auch nicht handeln, aber wenn wir andere Ergebnisse als bisher erzielen möchten, macht es Sinn eine neue und andere Herangehensweise als die bisherige zu nutzen.

 

 

 

Wir sollten daher körperliche Empfindungen und unsere intuitive Körperweisheit in den Prozess mit einbeziehen, um langanhaltende Veränderung und tiefe Transformation in unserem Seins - und Wesenszustand zu ermöglichen.

Dazu muss das Nervensystem in einem Zustand von Sicherheit und Entspannung sein. 

 

 


Was unterscheidet das NESC Coaching von anderen Coaching Methoden?

Traditionelle Coaching Modelle gehen davon aus, dass alles was wir denken, Gefühle in uns auslösen.

Und dieses Denken wird verursacht durch einen Auslöser, eine Gegebenheit, eine Situation im Außen. 

 

Vereinfacht kann mal also sagen, dass jede Situation im Außen das Ergebnis der Gedanken ist, die wir in der Vergangenheit hatten. Das ist soweit richtig.

 

Was in diesem Modell aber nicht beachtet wird ist, dass Gedanken und Gefühle nicht nur durch das Außen entstehen, sondern dass Gefühle und Gedanken maßgeblich durch unser autonomes Nervensystem  reguliert und moduliert werden. 

 

 


 

 

 

In den Coaching Sessions geht es daher primär darum, den inneren Zustand, den Seins-Zustand des Nervensystems so zu shiften, dass Platz und Möglichkeit für  neue Gedanken und Verhaltensweisen 

entstehen. Es ist ein Prozess, der das Nervensystem reguliert und damit langfristig einen veränderten Seins-Zustand verankert.

 

Es geht nicht um Handeln und Leistung sondern um SEIN.

Anzunehmen was in der Session zum Vorschein kommen möchte und zum Entstehen bereit ist.

 

 


Was sind die Qualitäten des NESC Coachings

 

Nichts was während einer Sessionaufkommt ist ein Problem. 

Alle Gefühle und Emotinoen dürfen sein und der

geschaffene Raum ist frei von Bewertung.

 

Vollkommene Präsenz für den Prozess und das, was noch hinter den Worten schwingt.

 

Holding Space: Ich halte den Raum für Dich.

 

Es gibt keine Zielvorgabe, sondern es geht um dem Weg.

Der Fokus liegt auf dem Prozess und auf dem was entstehen möchte.

 

Dadurch entsteht Platz für innere Weisheit und Intuition.

 

 

 


Unser Nervensystem

Der Parasympathikus und Sympathikus sind Teile des vegetativen oder autonomen Nervensystems. Das vegetative Nervensystem regelt die Abläufe im Körper, die man nicht mit dem Willen steuern kann. Es ist ständig aktiv und steuert und reguliert lebenswichtige Körperfunktionen wie beispielsweise unsere Atmung, den Herzschlag oder den Stoffwechsel.

 

Sympathikus und Parasympathikus gelten dabei als Gegenspieler, da sie gegensätzliche Wirkungen auf die Organe haben. Der Sympathikus ist für Mobilisierung und schnelle Reaktionen auf Umweltreize verantwortlich (Fight & Flight-Modus), der Parasympathikus sorgt für Ruhe, Regeneration und Eindämmung der nach außen gerichteten Aktivität (Rest & Digest).

 

Das autonome Nervensystem reguliert damit ohne unser bewusstes Zutun alle lebenswichtigen Vorgänge in unserem Organismus und dient zur Aufrechterhaltung der Homöostase (das innere Gleichgewicht) des Körpers. 

 

Zwischenzeitlich ist bekannt, dass das System des Parasympathikus sogar noch weiter unterteilt werden kann. Nämlich in einen vorderen (ventraler) und hinteren (dorsaler) Zweig des wichtigsten Nervs im Parasympathikus, dem Vagus-Nerv. Somit bekommen wir sogar drei und nicht nur zwei verhaltensbezogene neuronale Schaltkreise.

 

  • Soziales Kontaktsystem: wird aktiviert wenn der ventrale Ast des Vagus-Nerv sich anschaltet
  • Mobilisierungssystem: ist aktiv, wenn der Sympathikus aktiv ist
  • Immobilisierungssystem: schaltet sich an mit der Aktivität im dorsalen Ast des Vagus-Nerv

 

Durch die sogenannte Neurozeption (ein ständig, automatisch und unbewusst ablaufender Scan der Umgebung auf Gefahr oder Sicherheit) wird entweder unser System für Sicherheit & Entspannung (ventraler Vagus-Zweig), Kampf & Flucht (Sympathikus) oder die sogenannte Schreckstarre (dorsaler Vagus-Zweig) als Überlebens- oder Verteidigungssystem aktiviert.